Wozu Design lernen?

Du hast mit dem Layouten deines Magazins viel gelernt. Du weißt, was ein Gestal­tungs­raster ist, du suchst nach Achsen in deinem Layout und kennst verschiedene Elemente einer Seite. Du suchst Farben und Schriften bewusst aus, so dass sie zu deinem Design passen.

Du wirst nach diesem Artikel natürlich kein Profi im Gestalten von Publi­ka­tionen sein. Nicht umsonst gibt es Design-Studi­en­gänge. Aber es ist ein kleiner Anfang hin zu profes­sio­nel­leren Doku­menten und Broschüren. Wenn deine Orga­ni­sation keinen Designer für einen Flyer oder eine kleine Hand­rei­chung beauf­tragen kann, sehen die Resultate nach Übung und Lesen zu Design und Layout immerhin schon profes­sio­neller aus. Für die großen Publi­ka­tionen wie Jahres­be­richte wird deine Orga­ni­sation wohl ohnehin einen Designer beauf­tragen.

Auch im Alltag nutzbar

Auch die kleinen Doku­mente im Alltag, etwa Projekt­be­richte für den Förder­mit­tel­geber, kannst du über­sicht­licher und anspre­chender forma­tieren.

Mit Scribus?“ – Nein, die grund­le­genden Prin­zipien kannst du auch in Word und co umsetzen. Du richtest etwa Elemente bewusst an Achsen aus und achtest auf die Anordnung der Bilder.

Der Bericht für den Förder­geber deiner Orga­ni­sation sieht schon ganz anders aus, wenn du grund­le­genden Design-Prin­zipien befolgst, den Text in Spalten darstellst und sogar noch Zitate einbindest. Diese unter­brechen den Text­fluss und machen echt was her. Der Förder­geber bekommt sofort einen Eindruck, wie euer Programm wirkt. Du willst noch mehr? Deine Bilder erhalten Bild­un­ter­schriften, eure Seiten­zahlen bekommen ein Farb- und Schrif­t­up­grade. Zwischen­über­schriften machen die Texte noch anspre­chender.

Auch bei kleinen Arbeiten hilft dir Design-Wissen. Du musst für die Podi­ums­dis­kussion eine Über­sicht über die Refe­renten erstellen? Ihr habt dafür natürlich keinen Designer enga­giert, sondern erledigt das in Microsoft Word selbst? Dann denke an die Design-Tipps und suche nach Achsen, wähle Farben und Schriften bewusst. Die Zuhörer scannen die Infor­ma­tionen zu den Refe­renten schneller, fühlen sich infor­miert.

Es lohnt sich also auch für die kleinen Aufgaben, grund­le­gendes Gestal­tungs­wissen zu erlangen. Gute Gestaltung ist gar nicht so schwer. Du musst ja nicht gleich in die Details der Schriften, Schrift­art­klas­si­fi­ka­tionen und Mikro­ty­po­graphie einsteigen 😉

Wie weiter?

Du hast Gefallen am Layouten gefunden? Wie du jetzt weiter machen kannst? Sieh dich im Alltag um, wie Publi­ka­tionen aufgebaut sind, welche Gestal­tungs­ele­mente verwendet werden, wie das Design wirkt. Lies Bücher zum Thema Grafik & Gestaltung. Diese verschaffen dir einen weitaus tieferen Einblick in das Thema als Blog­ar­tikel. Und: Probiere aus. Wenn du einen Profi kennst, kannst du ihn oder sie um Feedback bitten.

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