Über diese Arti­kel­serie

Mitt­ler­weile sind fast jedem Enga­gierten Google Docs und doodle ein Begriff. Viele weitere Tools sind dagegen weniger bekannt. Im Netz finden sich viele Tool­listen, mit kosten­freien Tools, oft aber sind darunter Tools, die in der kosten­freien Basis­version so große Funk­ti­ons­ein­schrän­kungen haben, dass sie sich nicht mehr sinnvoll nutzen lassen. Daher stelle ich in meiner Arti­kel­serie Tools für den Non-Profit-Alltag viele nütz­liche, kostenfrei (sinnvoll) nutzbare Tools vor.

Das ist die richtige Arti­kel­serie für einen verreg­neten Sonn­tag­nach­mittag, an dem du außer auf dem Sofa sitzen und Kaffee (wahl­weise Tee oder ein anderes Getränk) nichts vorhast. Denn viele der Tools, gerade die aus dem grafi­schen Bereich, laden dazu ein, herum­zu­pro­bieren, auszu­testen, der Krea­ti­vität freien Lauf zu lassen. Wenn du nicht weißt, was du suchst, dich aber über neue Tools freust, bist du hier richtig.

Da es schon so viele tolle Beschrei­bungen & Videos zu den meisten Tools gibt, verzichte ich hier auf ausführ­liche Erfah­rungs­be­richte. Statt­dessen habe ich die Tools in Kate­gorien sortiert und die Beschrei­bungen verlinkt.

Grafik & Design

Grafiken & Publi­ka­tionen

Canva

Canva ist ein kosten­freies Tool, mit dem man sehr einfach Logos, Grafiken für Social Media, Einla­dungen oder Poster gestalten kann. Auch Nicht-Grafiker können hier sehr schnell tolle Ergeb­nisse erzielen! Das Tolle ist: Orga­ni­sa­tionen, die in ihrem Land als gemein­nützig aner­kannt sind, erhalten einen kosten­losen Pro-Account, die mehr Funk­tionen bietet. Bleiwüsten.de stellt hier das Tool und seine Funk­tionen vor.

Pablo

Pablo ermög­licht es, in kurzer Zeit schöne Grafiken aus Fotos und Text für Social Media zu erstellen. Eine Regis­trierung ist nicht notwendig. Das Tool ist sehr einfach zu bedienen und auch ein Logo kann einge­bunden werden. Dieser Artikel stellt Pablo vor.

Gravit

Gravit ist ein kosten­loses Design-Programm. Wer schon mal Adobe Illus­trator oder Affinity Designer auspro­biert hat, dem wird die Ober­fläche und viele Funk­tionen bekannt vorkommen. Das Programm kann online oder nach einem Download als Programm auf dem Computer genutzt werden. Der Funk­ti­ons­umfang ist für ein kosten­loses Grafik­pro­gramm sehr groß, das bedeutet aber auch, dass ein wenig Einar­bei­tungszeit (für Affinity-/Adobe-Uner­fahrene) nötig ist. Mit dem Tool können neben Social Media Grafiken auch Logos, Icons, Illus­tra­tionen, Flyer, Poster oder andere Publi­ka­tionen erstellt werden. Eben wie im Adobe Illus­trator oder Affinity Designer. Natürlich bietet das Programm nicht denselben Funk­ti­ons­umfang wie die kosten­pflich­tigen Programme, ist aber gut geeignet für kleinere Arbeiten. Wer kein Geld für Grafik­pro­gramme ausgeben möchte, oder erstmal ein wenig rumpro­bieren möchte, wird hier fündig. (Später fällt auch der Einstieg in Adobe Illus­trator und Affinity Designer leichter.) Der Export ist als PDF, SVG, PNG oder JPEG möglich. Dieser Artikel stellt Gravit vor.

Opti­mi­zilla

Opti­mi­zilla redu­ziert Bilder nach einem Upload auf die geringste Bild­größe, bei der eine annä­hernd gleiche Bild­qua­lität erhalten bleibt. Den Quali­täts­verlust, den du bei der Reduktion in Kauf nimmst, kannst du einstellen.

Social Image Resizer Tool

Mit dem Social Image Resizer Tool kannst du im Hand­um­drehen deine Bilder für verschiedene Social-Media-Posts zurecht­schneiden. Nach dem Upload wählst du einfach die passende Vorlage, zum Beispiel für das Twitter-Header-Foto aus, ziehst die Markierung an den gewünschten Bild­aus­schnitt und bestä­tigst.

Social Media Image Maker

Der Social Media Image Maker ist eine Alter­native zum Social Image Resizer Tool. Bietet Vorlagen für mehr Social-Media-Kanäle als das Social Image Resizer Tool.

Fyuse

Mit Fyuse kannst du 360°-Bilder mit dem Smart­phone erstellen. Das Bild lässt sich über Social Media, als Link oder Code zum Einbetten in die eigene Website teilen. Anschauen können es sich andere, indem sie ihr Smart­phone in verschiedene Rich­tungen schwenken (oder am PC mit der Maus das Bild bewegen). Dieser Artikel stellt Fyuse vor.

Recite

Bei Recite tippst du ein Zitat ein, suchst eine Vorlage aus und erhältst eine Grafik mit dem Zitat. Ganz nettes Tool für Zitate als Social-Media-Post.

Pixlr

Pixlr bietet zwei nette Tools für die Bild­be­ar­beitung. Mit Pixlr Express kannst du schnell und ohne Regis­trierung dein Bild mit krea­tiven Effekten und Filtern versehen. Pixlr Editor ähnelt Photoshop, kann es aber natürlich nicht ersetzen. Gegen­stände oder Personen frei­stellen, Farben korri­gieren, Filter nutzen  und einiges mehr bietet dir dieses Tool. Dieser Artikel stellt Pixlr vor.

Fotos­ketcher

Auf der Suche nach einem kosten­losen Tool, mit dem ich Grafiken schnell einen Cartoon-Look verpassen kann, bin ich auf Fotos­ketcher gestoßen. Statt einem Comic-Look kannst du deine Fotos auch wie Gemälde oder Zeich­nungen aussehen lassen. Ein tolles Tool für etwas andere Social-Media-Grafiken. Macht Spaß, darin herum­zu­pro­bieren! (Achtung: Zeit­falle.)

Typo­grafie

Wort­wolken

Der Name sagt alles: Mit Wort­wolken kannst du Wolken aus Wörtern erstellen. Über die Einstel­lungen lassen sich die Grafiken indi­vi­dua­li­sieren. Damit die Wolke die Form hat, die du dir wünschst, kannst du ein Bild mit dieser Form hoch­laden.

Wordart

Wordart ist eine Alter­native zu Wort­wolken, die mir von den Einstel­lungen her besser gefällt. Mit diesem Tool habe ich die Titel­grafik in diesem Artikel erstellt. Auch hier kannst du über den Upload eines Bildes indi­vi­duelle Formen deiner Wort­wolke einstellen. Der Download ist hier nur als PNG in der Stan­dard­qua­lität möglich, andere Quali­täten und Formate kosten.

TagCrowd

TagCrowd funk­tio­niert etwas anders: Das Tool visua­li­siert die Häufigkeit der Wörter, die in einem Text oder auf einer Inter­net­seite vorkommen. Du willst zeigen, welche Themen derzeit auf einer Inter­net­seite stark vertreten sind? Oder was einen guten Schreibstil ausmacht? (Vergleiche doch mal die Wort­struktur eines Fach­textes mit einem Blog­ar­tikel.)

Farbwahl

Du willst die Farben für eine Website, ein Logo oder für den Text in einer Grafik aussuchen? Verschiedene Tools helfen dabei. Am besten siehst du dir die Tools selbst an und wähle das Tool, bei dem du dich wohl­fühlst.

COLOUR­lovers

Bei COLOUR­lovers kannst du Paletten und einzelne Farben auf passende Farben für dich durch­sehen.

Picular

Picular beschreibt sich selbst als “Google, aber für Farben”. Das Tool ist prak­tisch, wenn du etwa Grafiken an ein Thema wie Natur anpassen willst oder eine Farbe für eine Illus­tration suchst. Du suchst einfach nach einem Stichwort, z. B. “Natur” und erhältst Farb­vor­schläge zu diesem Schlagwort.

Adobe Color CC

Auch Adobe Color CC hat die Funktion, eine Farb­pa­lette aus einem hoch­ge­la­denen Bild zu erstellen. Die Farbwahl aus dem Bild lässt sich hier sogar noch durch Auswahl einer Farb­stimmung, etwa „bunt“ oder „gedeckt“ beein­flussen. In Adobe Color CC können außerdem verschiedene Farb­kom­bi­na­tionen auf Grundlage von Farb­regeln zusam­men­ge­stellt werden. Unter dem Punkt „Entdecken“  bieten viele Farb­pa­letten eine weitere Inspi­ration.

Color­Ex­plorer

Der Color­Ex­plorer ist eine Alter­native zu Adobe Color CC, die einen ähnlichen Funk­ti­ons­umfang aufweist, wie Adobe Color CC. Das Tool ist weniger intuitiv aufgebaut als Adobe Colour CC.

paletton.com

paletton.com bietet ähnliche Funk­tionen wie Adobe Color CC, der Funk­ti­ons­umfang von paletton.com ist aller­dings geringer als der Funk­ti­ons­umfang von Adobe Color CC und des Color­Ex­plorers.

ColRD

ColRD ist das Richtige für alle, die sich in ihrer Farbwahl durch Bilder inspi­rieren möchten. Die Website zeigt Fotos und darauf basie­rende Farb­pa­letten. Eine schöne Idee!

Coolors

Coolors: Die schnelle Farb-Inspi­ration für Such-Faule. Einfach die Leer­taste solange drücken, bis eine passende Farbe erscheint.

2 Replies to “Tool-Liste für Grafik & Design

  1. Hallo Nora,
    super Liste!
    Wie immer gibt’s yet another tool, das noch jemandem einfällt. Aber Gimp, Inkscape, Scribus sind ja die Klas­siker der open­source design tools und haben eine Erwähnung verdient!
    (Wie ich über­haupt die natür­liche Liebe von nonprofit und Open­Source noch mehr betonen würde 🙂

    1. Hallo Johannes,

      stimmt, es gibt sehr prak­tische Open-Source-Software, die gut für Non-Profit-Orga­ni­sa­tionen geeignet ist. Ich möchte mir v. a. Scribus mal näher ansehen, viel­leicht gibt’s dann irgendwann einmal einen Artikel dazu. (Für alle, denen Scribus nichts sagt: Das ist eine Open-Source-Alter­native zu InDesign.)

      Danke für deinen Hinweis!
      Nora

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